MACH MIT!

  • Unabhängigkeit der Bauern von Konzernen.
  • Die Henne legt Eier, der Hahn liefert Fleisch.
  • Kein Kükentöten!
  • Keine Geschlechterbestimmung im Ei.
  • Tiere sind nicht auf Hochleistung gezüchtet.
  • Neue Kreuzung: robuste und gesunde Tiere.

DIE LÖSUNG FÜR
EINE ETHISCHERE
GEFLÜGELWIRTSCHAFT.

hahnküken

Ben Bodden unterstützt die Züchtungsarbeit und Aufzucht der Zweinutzungshühner.
Lasst euch von seiner Motivation für die Arbeit mit
Zweinutzungshühnern begeistern.

WARUM & WIE
ZWEINUTZUNGSHUHN.

eihenne

Inga Günther ist Geschäftsführerin der ÖTZ und gibt einen Einblick in
die Züchtungsarbeit von Zweinutzungshühnern.
Mehr Infos zur ÖTZ

EINE MODERNE ZÜCHTUNG

Bei den Zweinutzungstieren können Henne und Hahn wieder wirtschaftlich eigenständig genutzt werden. Während die Henne Eier legt und später als Suppenhuhn vermarktet wird, setzt der Hahn ausreichend schmackhaftes Fleisch an und geht als Masthähnchen in den Handel. Das Fleisch ist aufgrund des langsameren Wachstums von hoher Qualität. Die Legeleistung der Hennen liegt bei ca. 200 – 230 Eiern im Jahr.

Die Eier der Zweinutzungshühner können ausgebrütet werden, sodass die Züchtung wieder in den Betrieben stattfinden kann. Sie garantieren den Bio-Bauern damit die Unabhängigkeit von wenigen gigantischen Zuchtkonzernen.

KEINE GESCHLECHTERBESTIMMUNG IM EI

Das Geschlecht lässt sich mit den heute marktreifen Methoden erst erkennen, wenn Embryonen schon nachweislich Schmerzen empfinden. Die Küken werden also auch getötet, nur in einem frühen embryonalen Stadium. Da bleibt die Zahl von 45 Millionen Eiern pro Jahr, die verschwendet werden, bestehen und auch an der Hochleistungszucht ändert sich nichts.

DER GROSSE UNTERSCHIED

 

DAS NATÜRLICHE
ZWEINUTZUNGSHUHN

DAS AUF HOCHLEISTUNG GEZÜCHTETE
HYBRIDHUHN

DIE BESONDERHEITEN

Kreuzung aus alten, robusten und gesunden Rassen.

Die Henne legt Eier, der Hahn liefert Fleisch.

Keine Hochleistung / ausgewogene Leistung.

Lange Lebensdauer möglich.

Keine Konzernabhängigkeit / die Zuchtarbeit liegt in Bauernhand.

Kein Kükentöten!

Keine Geschlechtsbestimmung im Ei.

Fütterung von regionalem heimischem Futter nach Verfügbarkeit.

Das Huhn als Resteverwerter, dadurch Ressourcenschutz möglich.

BIOLAND HOF BODDEN

Die Familie Bodden wirkt seit 2015 aktiv bei der Züchtung eines ökologischen Zweinutzungshuhns mit und hält 1.200 robuste Zweinutzungshühner „Cream“ und „Coffee“ auf ihrem Hof in Goch am Niederrhein – eine einfache Kreuzung der zwei Rassen Bresse Gauloise und White Rock und Bresse Gauloise und New Hampshire. Diese bunte Truppe ist untereinander gut verträglich und passt sich den Gegebenheiten, die der Hof und die Natur bietet, wieder an. Die Familie Bodden ist überzeugt davon, den richtigen Weg zu gehen. Sie wollen keine Hochleistungshennen, sondern wieder eine Ausgewogenheit zwischen dem Nutzen der Henne und des Hahnes erreichen.

Die Aufzucht der Zweinutzungshühner ist wesentlich intensiver als bei anderen Legehennen. Zweinutzungsküken, die aus der Züchtungsarbeit der Ökologischen Tierzucht stammen, kann ein Landwirt nur gemeinsam erwerben. Sie sind teurer in der Anschaffung und verbrauchen aufgrund ihrer längeren Lebenszeit deutlich mehr Futter. Als Pioniere sammelt die Familie Bodden mit den neuen Tieren aber auch wertvolle Erfahrungen, die künftig anderen Bio-Landwirten zugutekommen und ihnen die Arbeit mit Zweinutzungshühnern erleichtert.

MACH MIT!

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